Unterhaltsamer Kaffeenachmittag mit Tanz, Theater und Gesang

Auch der zweite gemeinsame Kaffeenachmittag des Nidderauer Frauenchors und des Landfrauenvereins Ostheim war ein voller Erfolg. Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Eine Landpartie“ mit Tanz, Theater und Gesang fanden sich zahlreiche Besucher im Bürgerhaus Ostheim ein. Dieses war gemäß dem Motto ländlich geschmückt, vor allem stach das hübsche Bühnenbild, gemalt von Marie Würtele, ins Auge.

Als Ehrengäste wurden Landtagsabgeordneter Hugo Klein und 1. Stadträtin Monika Sperzel begrüßt. Bernd Reuter führte in seiner bekannten humorvollen und lockeren Art durch das Programm, das neben Liedern und Tänzen dieses Mal auch ein Lustspiel der Nidderbühne beinhaltete.

Zunächst begrüßte der Frauenchor unter der Leitung von Volker Bernhart das Publikum mit einem Landpartie-Medley, das der Dirigent aus drei Volksliedern arrangiert hatte. Danach folgten die Landfrauen unter der Leitung von Adelheid Loscher mit dem Tanz „Die Runkelroiweruppmaschin“, getanzt nach dem gleichnamigen Lied von „Adam und die Mickies“. Einen Ausflug nach Amerika stellten der Folksong „Shenandoah“ vom Nidderauer Frauenchor sowie die „Line“-Tänze der Ostheimer Rabbit Home Dancers dar.

Der Cantemus Kammerchor unter Leitung von Burkhard Jungcurt unterhielt das Publikum mit vertonten Ringelnatzgedichten. Der erste Teil wurde beendet mit den Tänzen „Lange Reihe“ und der „Ambosspolka“ der Volkstanzgruppe des Landfrauenvereins Windecken.

In der Pause konnte sich das Publikum, wie schon zu Beginn, an der reichhaltigen Kuchentheke sowie an der Sektbar, die auch herzhafte Canapees anbot, versorgen.

Die Nidderbühne eröffnete den zweiten Teil des Nachmittags mit dem Schwank „Die alte Kommode“. Sehr zur Belustigung des Publikums gab es hierbei Verwirrungen um den Verkauf der alten Kommode bzw. um die Verlobung der Tochter.

Den Abschluss des Nachmittags bildeten die beiden gastgebenden Vereine: zunächst die Ostheimer Landfrauen mit den Tänzen Kaffeemühlenpolka und Rheinländer, dann der Frauenchor mit dem in Ustemer Platt übersetzten Volkslied „Dass dou man Läibste best“ und der „Abendruhe“.

Die Vorsitzenden der beiden Vereine, Heidrun Brodt-Koller vom Landfrauenverein Ostheim und Gisela Thürichen vom Nidderauer Frauenchor 1990 bedankten sich bei Bernd Reuter für seine unterhaltsame Moderation sowie bei allen mitwirkenden Gruppen und Helfern und beim aufmerksamen Publikum und freuten sich über eine gelungene Veranstaltung.

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